
FELIS 747-200F: Erstflug – Schritt-für-Schritt-Anleitung
Eine vollständige Anleitung zum Erstflug der FELIS Boeing 747-200F in X-Plane 12. Von einem kalten Cockpit bis zum Abschalten der Triebwerke – kein Wasser, genau das, was Sie wirklich tun müssen. Geeignet für alle, die das Addon gerade gekauft haben und Classic Queen sofort richtig in die Luft heben möchten.
Was Sie vor Ihrem ersten Flug wissen müssen
FELIS 747-200F ist kein modernes Verkehrsflugzeug mit FMC und einem Autopiloten, der alles für Sie erledigt. Dies ist eine Fracht-Boeing aus den späten 70ern: analoge Instrumente, INS statt GPS, ein Flugingenieur auf dem Heck und drei statt zwei Drosselsätze. Wenn Sie mit einer ZIBO 737 oder ToLiSS geflogen sind, vergessen Sie die Hälfte Ihrer Gewohnheiten. Hier ist alles anders und das ist der ganze Reiz.
Stellen Sie vor dem ersten Start sicher, dass:
- X-Plane 12 wurde auf die neueste Version aktualisiert
- Addon installiert in
X-Plane 12/Aircraft/Heavy Metal(oder ein beliebiger Aircraft-Unterordner) - wird beim ersten Start über Ihren Schlüssel aktiviert
- Die X-Plane-Einstellungen verfügen über genügend RAM für Texturen (mindestens 8 GB Videospeicher werden empfohlen)
Schritt 1. Vorbereiten der Route
Nehmen Sie für Ihren ersten Flug etwas Kurzes und Vertrautes mit. Gute Optionen:
- EHAM → EDDF(Amsterdam - Frankfurt): ~45 Minuten, einfache SID/STAR
- KJFK → KBOS(New York – Boston): ~50 Minuten, Ozeananflug
- UUEE → ULLI (Moskau – St. Petersburg): native Leerzeichen, minimale Überraschungen
Laden Sie den Plan in SimBrief und laden Sie ihn im Format .fms oder verwenden Sie den integrierten X-Plane-Planer. Das INS auf der 747-200 empfängt die Koordinaten manuell – das ist Teil des Prozesses, seien Sie nicht beunruhigt.
Schritt 2. Cold & Dark – Kaltstart
Wählen Sie Kalt & Dunkel aus dem X-Plane-Menü. Die Kabine muss vollständig stromlos sein: Alle Bildschirme sind ausgeschaltet, die Drosselklappen stehen im Leerlauf, die Feststellbremse ist angezogen.
Einschlussreihenfolge:
- Batterieschalter – EIN (Flugingenieur-Panel, obere Reihe)
- Standby-Stromversorgung – AUTO
- Externe Stromversorgung oder APU – Ihre Wahl
Für APU:
- APU-Master – EIN
- APU Start – gedrückt halten, bis RUN aufleuchtet
- APU-Generator – EIN nach Stabilisierung
Die Lichter im Cockpit werden eingeschaltet und die Instrumente werden zum Leben erweckt. Dies ist Ihr Moment der Wahrheit – der Flug beginnt von hier aus.
Schritt 3. Briefing und FMS/INS
747-200F verfügt nicht über den üblichen FMC. Stattdessen gibt es drei Inertial Navigation System (INS)-Blöcke. Geben Sie die Koordinaten Ihrer Wegpunkte manuell ein:
- INS-Schalter – STBY → ALIGN
- Geben Sie die Koordinaten der aktuellen Position ein (entnehmen Sie sie der Karte oder unterschreiben Sie am Gate)
- Warten Sie, bis es fertig ist (ALIGN → NAV, dauert 5-10 Minuten in Echtzeit, kann in der Simulation beschleunigt werden)
- Geben Sie Wegpunkte über die INS-Tastatur ein
Während das INS nivelliert, erledigen Sie den Rest der Vorbereitung. Das ist kein Fehler, das ist eine Ära.
Schritt 4. Motoren starten
Pratt & Whitney JT9D – vier Teile, einzeln auf den Markt gebracht.
Sequenz für jede Engine:
- Bleed Air from APU – ON
- Engine Start Switch (erforderliche Engine) – GRD
- Warten Sie N2 25 %
- Kraftstoffkontrollschalter – RUN
- Behalten Sie EGT im Auge – es sollte nicht aus dem Maßstab geraten
- Nach Stabilisierung von N1/N2 – Startschalter → AUS
Starten Sie 4 → 3 → 2 → 1 oder in umgekehrter Reihenfolge – ein klassisches Schema für Langstrecken-Boeings. Der Flugingenieur (sofern Sie einen Assistenten einsetzen) kontrolliert die Parameter.
Schritt 5. Rollen
Feststellbremse – entfernen. Vorsichtig vorwärts schieben: Der 747 ist schwer und fängt schon bei niedrigen Drehzahlen an zu rollen. Rollgeschwindigkeit – nicht höher als 20 Knoten auf gerader Linie, 10 Knoten in Kurven.
Stellen Sie die Klappen je nach Gewicht und Länge der Landebahn auf 10° oder 20° ein. Stabilisatortrimmung – gemäß der Startgewichtskarte (normalerweise 4–6 Einheiten Nase nach oben).
Schritt 6. Start
Auf dem Laufsteg:
- ORES leitet synchron bis zu ~70 % N1 weiter
- Warten Sie, bis sich die Parameter stabilisiert haben
- ORES in TO/GA (voller Startschub)
- V1 → Vr → V2 (Werte werden aus der Leistungstabelle oder SimBrief übernommen)
- Auf Vr – sanft am Lenkrad ziehen, ca. 12–15° neigen
- Positiver Anstieg → Ausrüstung hoch
- Bei 1000 Fuß AGL fahren Sie die Klappen schrittweise ein
Die 747-200F hebt kraftvoll ab, erfordert aber Aufmerksamkeit auf die Tonhöhe. Wenn Sie sich überanstrengen, verlieren Sie an Geschwindigkeit; Wenn Sie sich zu wenig ausdehnen, gewinnen Sie nicht an Höhe.
Schritt 7. Klettern und cruisen
Nach dem Zurückziehen der Klappen:
- Steigschub (laut EPR-Tabelle normalerweise ~1,45–1,55)
- Geschwindigkeit: 250 KIAS bis 10.000 Fuß, dann 290 KIAS / .82 Mach
- Autopilot (CMD A/B), HDG SEL + IAS + ALT HLD-Modi aktivieren
INS führt das Flugzeug jetzt entlang von Wegpunkten. NAV/INS-Schalter auf dem Autopilot-Bedienfeld – INS.
Schritt 8. Abstieg und Anflug
Etwa 120 Seemeilen vor dem Startpunkt des Abstiegs bereiten Sie Folgendes vor:
- Ziel ATIS
- Landegewicht und Vref
- Anflugklappen: 10° → 20° → 25° → 30°
Auf dem Gleitpfad:
- Starten Sie das Fahrwerk bei ca. 2500 ft AGL
- 30°-Klappen – endgültige Konfiguration (für FELIS können Sie Klappen 25 bei geringem Gewicht verwenden)
- Vref + 5 Knoten an der Landebahnschwelle
Schritt 9. Landung
747 setzt sich „wie ein Erwachsener“. Die Hauptsache:
- Rücken Sie vor dem Berühren nicht die Nase – minimales Aufflackern, ca. 3–5° Neigung nach oben
- Haupthaltung zuerst berühren
- ORES in umgekehrter Reihenfolge unmittelbar nach der Berührung
- Vorderstrebe – weich, Lenkrad nicht fallen lassen
- Spoiler sollten automatisch herauskommen (überprüfen Sie, ob sie am Boden scharf sind)
Schritt 10. Freigabe der Landebahn und Stilllegung
Nach der Konvention:
- Flaps 0°
- Spoiler – entwaffnen
- APU – START → ON Bus
- Rollen zum Parkplatz mit 2 Triebwerken ist möglich (Leerlaufschub)
- geparkt: Motoren → CUTOFF (einzeln)
- Beacon → AUS
- Elektrik → auf Schlag
Fertig. Der Erstflug der FELIS 747-200F ist geschlossen.
Was kommt als nächstes?
Wenn die grundlegende Vorgehensweise ausgearbeitet ist, gehen Sie tiefer:
- manuelle V-Geschwindigkeiten über Leistungshandbuch
- ETOPS-Planung für den Transatlantik
- Fehlertraining (Motorausfall, Hydraulikfehler)
- Nachtfrachtflüge – eine eigene Atmosphäre
Classic Queen offenbart sich in Schichten. Jeder Flug bringt neue Details.









